
Ein Wochenende, das Handwerk schult. Für Menschen, die Rituale geben, und für Menschen, die hingehen. Danach weisst du, wann ein Ritual funktioniert. Und wann nicht.
Seminarzentrum Sursee. CHF 590 pro Person, beide Tage, Kaffee, Tee und Snacks inbegriffen. Acht Plätze pro Wochenende.
Du lernst hier kein Ritual. Du lernst das Handwerk dahinter.
Der Markt wächst um zehn Prozent im Jahr. Kakao, Atem, Klang, Trommel, Tanz. Techniken lehren viele. Die Ausrichtung eines Rituals lehrt fast keine. Und wie man Menschen zurückholt, steht in keiner Ausbildung. Das Beispiel an diesen zwei Tagen ist die schamanische Traumreise. Was du daran lernst, gilt für jedes Ritual: Es hat eine Abfolge. Eins, zwei, drei. Ich zeig sie dir Schritt für Schritt, und du erlebst sie am eigenen Leib.
Samstag gehst du rein, Sonntag kommst du raus. Zweimal liegst du in der Traumreise, dazwischen zeige ich dir jeden Schritt, den ich mache. Die Glut im Balken sind die zwei Reisen.
Sicher rein. Sicher raus.
Mehr Absicht braucht es nicht. «Ich halte den Raum» ist keine Absicht, das ist ein Satz. Eine Absicht sind zwei, drei Wörter. Wer sie hat, kann sie dir zwanzig Minuten vorher sagen. Ich sag dir meine. Dann sagst du deine.
Jedes Ritual hat eine Abfolge. Ob Breathwork, Klangbad, Kakao oder Trommel: Wer die Abfolge kennt, sieht, wo ein Ritual trägt und wo es bricht. An diesem Wochenende lernst du sie an einem Beispiel, der schamanischen Traumreise. Und du schaust dabei aus zwei Augen.
Du liegst.
Du erfährst einmal am eigenen Leib, wie sich das anfühlt: reingehen, dort sein, geholt werden, zurückkommen. Erst dann reden wir drüber.
Du schaust zu.
Ich erklär dir jeden einzelnen Schritt: warum ich ihn mache, wann, und wie. Nichts bleibt Geheimnis.
Beides zusammen ist Handwerk. Eines allein ist ein Seminar.
Yoga, Atem, Kakao, Klang, Tanz, Trommel. Du weisst, wie man Menschen tief bringt. Du willst wissen, wie du sie sicher zurückbringst. Und wie viele auf einmal. Du gehst mit: der Abfolge, die du auf dein eigenes Ritual überträgst, einer Absicht in drei Wörtern, den drei Sätzen, dem Zeichen, und dem Wissen, wo bei dir die Grenze liegt.
Du warst schon in Zelten, Kreisen und Sälen. Manchmal war es gross. Manchmal warst du danach tagelang nicht ganz da und hast den Fehler bei dir gesucht. Es lag nicht an dir. Du gehst mit: vier Fragen vor jedem Ritual, und dem Blick dafür, wann etwas funktioniert und wann nicht.
Partner:in, Freund:in, Tochter, Kollege. Du wartest unten mit dem Auto. Du willst wissen, was du tust, wenn jemand nicht zurückkommt. Und was du auf keinen Fall tust. Du gehst mit: der einen Regel ohne Ausnahme, und dem Wissen, wie ein Rückweg aussieht.
Die Zeiten sind der Plan, nicht das Programm. Acht Menschen bestimmen das Tempo. Kaffee, Tee und Snacks sind da.
Kaffee. Wer bist du, was gibst du, wo gehst du hin. Acht Menschen, ein Tisch.
Gewahrsein, Wahrnehmung, Intention. Nicht erklärt. Gemacht. Wo bist du? Was siehst du? Wohin geht deine Linie?
Jede Person sagt ihre. Laut, vor den anderen. Was keine Absicht ist, merkst du beim Sagen.
Du liegst, die Trommel geht, du gehst mit deiner Absicht. Und du erlebst, wie es ist, sicher zurückgeholt zu werden.
Was gerade passiert ist, von der Vorbereitung bis zum Lachen: das Zeichen, die drei Sätze, die Stille davor. Und wo dieselbe Abfolge in deinem Ritual liegt.
Augen, Brustkorb, Lachen. Warum die Hand auf der Schulter das Schlimmste ist, was du tun kannst. Und was du stattdessen tust.
Meine acht, nach denen ich seit zwanzig Jahren arbeite. Die neunte schreibst du selber.
Diesmal weisst du, was passiert. Das ändert alles, und nichts.
Was bleibt, wie es bleibt, und wie du am Montag jemandem erklärst, wo du warst. Die Rückfrage kostet nichts, auch in drei Wochen nicht.
Ohne Kreis, ohne Foto. Unten steht ein Auto, und mit dem fährst du nach Hause.

Sicher rein. Sicher raus. Und was danach kommt.
Das Wort liegt in jedem Kreis herum wie Werkzeug, das niemandem gehört. Jemand hält den Raum, alle nicken. Und wenn es schiefgeht, heisst es, er habe ihn nicht halten können. Falsch. Er hat etwas anderes nicht geschafft. Und du hast etwas abgegeben, das dir gehört.
Mein Lehrer hat es mir am Feuer mit einer Frage gezeigt: Ein Hirsch steht auf einer Lichtung, mitten im Offenen, und ist vollkommen ruhig. Wer hält dem Hirsch den Raum? Niemand. Sein Gewahrsein weiss, wo es sicher ist. Nur wir haben angefangen zu glauben, jemand anderes müsste das für uns übernehmen.
Was eine Leitung tun kann: vorher arbeiten. Lauter kleine Dinge, die deinem Kopf nichts sagen und deinem Körper alles, bis er ausatmet. Der Rückweg dagegen ist Handwerk, und der gehört der Leitung. Wer beides in ein Wort packt, hat keins von beiden.
Man hält keinen Raum. Man kreiert einen.
Ausführlich: Warum es keinen Raumhalter gibt.
Die meisten Ausbildungen zeigen dir die Technik und behalten den Rest. Hier ist es umgekehrt. Ich zeig dir jeden Schritt, den ich mache, und warum. Nach diesen acht arbeite ich seit zwanzig Jahren.
Du brauchst danach kein zweites Wochenende, um zu wissen, was war.
Erst liegst du. Dann reden wir.
Was du auf der Reise siehst, gehört dir. Niemand deutet es.
Und nichts anderes als sicher rein und sicher raus.
Mit der Hand oder mit den Augen. Zu jeder Zeit, ohne Grund.
Die eine Regel ohne Ausnahme.
Deshalb acht. Nicht zwölf, nicht zwanzig.
Es gibt keines, das das hier bescheinigt. Was zählt, ist, wie lange du den Weg selber gegangen bist.
Zwei Wochenenden, dasselbe Programm. Acht Plätze pro Termin, keine Warteliste über acht hinaus. Bezahlung über Stripe, Bestätigung per Mail von andy@shamanic-ways.com.
Samstag 10.00 bis 17.00 Uhr, Sonntag 10.30 bis 16.30 Uhr. Seminarzentrum Sursee.
Samstag 10.00 bis 17.00 Uhr, Sonntag 10.30 bis 16.30 Uhr. Seminarzentrum Sursee.
Wenn du vorher eine Frage hast: schreib mir. Ich antworte selber. Und wenn du den Weg danach weitergehen willst: die Begleitung über sechs Monate.
Das nimmst du mit. Drei an die Leitung, eine an dich.
An die Leitung. Wer das in einem Satz sagen kann, hat drüber nachgedacht. Wer ausweicht, auch.
An die Leitung. Die Antwort ist ein Zeichen und eine Tür. Alles andere ist keine Antwort.
An die Leitung. Die Frage, die Gudrun ein Jahr lang niemand gestellt hat.
An dich. Fünf Sekunden. Finger auf die Stelle. Das ist deine Intention, und sie hat eine Linie.
Gelernt bei indigenen Schamanen aus Nordamerika und der Mongolei, bei einem Lehrer in der marokkanischen Wüste. Rund hundert Workshops bei verschiedenen Lehrern, drei davon haben den Weg getragen. Er blieb Schüler, bis man ihn bat zu unterrichten, und sagte zuerst Nein.
Das Wochenende ist der Stoff seines dritten Buchs, am eigenen Leib. Ohne Levels, ohne Stufen. Mit einem Auto unten vor der Tür.
Meine Absicht mit diesen zwei Tagen: Sicher rein. Sicher raus. Mehr braucht es nicht.
Zwei Wochenenden, acht Plätze, CHF 590. Sicher rein, sicher raus, und was danach kommt.
Platz sichernEin neues Buch, ein Wochenende, eine Lesung. Sonst nichts. Kein Newsletter jede Woche, keine Werbung.