Kein Ritual ohne Rückweg.Zwei Tage in Sursee. Sicher rein, sicher raus, und was danach kommt.

Ein Wochenende, das Handwerk schult. Für Menschen, die Rituale geben, und für Menschen, die hingehen. Danach weisst du, wann ein Ritual funktioniert. Und wann nicht.

Mit Andy Dittrich8 PlätzeDeutsch

Zwei Wochenenden, du wählst
21bis22
November 2026Samstag 10.00 bis 17.00, Sonntag 10.30 bis 16.30 Uhr
5bis6
Dezember 2026Samstag 10.00 bis 17.00, Sonntag 10.30 bis 16.30 Uhr

Seminarzentrum Sursee. CHF 590 pro Person, beide Tage, Kaffee, Tee und Snacks inbegriffen. Acht Plätze pro Wochenende.

Wann21./22. November und 5./6. Dezember 2026
WoSeminarzentrum Sursee, Bahnhof in Gehdistanz
PlätzeAcht pro Wochenende. Nur so viele, wie einer sicher zurückbringt
Alles zusammenCHF 590, beide Tage, mit Kaffee, Tee und Snacks

Kurz gesagt.

Was du hier lernst

Du lernst hier kein Ritual. Du lernst das Handwerk dahinter.

Der Markt wächst um zehn Prozent im Jahr. Kakao, Atem, Klang, Trommel, Tanz. Techniken lehren viele. Die Ausrichtung eines Rituals lehrt fast keine. Und wie man Menschen zurückholt, steht in keiner Ausbildung. Das Beispiel an diesen zwei Tagen ist die schamanische Traumreise. Was du daran lernst, gilt für jedes Ritual: Es hat eine Abfolge. Eins, zwei, drei. Ich zeig sie dir Schritt für Schritt, und du erlebst sie am eigenen Leib.

Zwei Tage von oben.

Samstag gehst du rein, Sonntag kommst du raus. Zweimal liegst du in der Traumreise, dazwischen zeige ich dir jeden Schritt, den ich mache. Die Glut im Balken sind die zwei Reisen.

  • Samstag rein: Ankommen, die drei Fähigkeiten, die Absicht in drei Wörtern, Mittag, die erste Traumreise, jeder Schritt offen
  • Sonntag raus: der Rückweg, die acht Regeln, die zweite Traumreise, die Tage danach
  • Glut: die zwei Traumreisen, einmal liegst du, einmal schaust du zu
Samstag. Rein.10.00 bis 17.00AnkommenDie drei FähigkeitenDie AbsichtMittag, freiTraumreiseJeder Schritt, offen10.0011.0012.0013.0014.0015.0016.0017.00Sonntag. Raus.10.30 bis 16.30Der RückwegDie acht RegelnZweite TraumreiseDie Tage danach11.0012.0013.0014.0015.0016.00Die Zeiten sind der Plan, nicht das Programm. Acht Menschen bestimmen das Tempo.

Die Intention dieser zwei Tage.

Sicher rein. Sicher raus.

Mehr Absicht braucht es nicht. «Ich halte den Raum» ist keine Absicht, das ist ein Satz. Eine Absicht sind zwei, drei Wörter. Wer sie hat, kann sie dir zwanzig Minuten vorher sagen. Ich sag dir meine. Dann sagst du deine.

Ein Beispiel. Zwei Augen.

Jedes Ritual hat eine Abfolge. Ob Breathwork, Klangbad, Kakao oder Trommel: Wer die Abfolge kennt, sieht, wo ein Ritual trägt und wo es bricht. An diesem Wochenende lernst du sie an einem Beispiel, der schamanischen Traumreise. Und du schaust dabei aus zwei Augen.

Du liegst.

Das Gefühl, von innen.

Du erfährst einmal am eigenen Leib, wie sich das anfühlt: reingehen, dort sein, geholt werden, zurückkommen. Erst dann reden wir drüber.

  • Wie es ist, wenn der Körper bleibt und du gehst.
  • Wie sich ein Zeichen anfühlt, das man geben darf.
  • Was zuerst zurückkommt: die Augen, der Brustkorb, das Lachen.
  • Was am Montag noch da ist.

Du schaust zu.

Das Setup, von aussen.

Ich erklär dir jeden einzelnen Schritt: warum ich ihn mache, wann, und wie. Nichts bleibt Geheimnis.

  • Die Stille davor, und warum ich nicht anfange, bevor sie da ist.
  • Die Absicht in drei Wörtern, die drei Sätze, das Zeichen.
  • Wann ich hole, wann ich warte, und woran ich es sehe.
  • Wie viele ich sicher zurückbringe, und warum genau so viele.

Beides zusammen ist Handwerk. Eines allein ist ein Seminar.

Drei Türen. Eine davon ist deine.

01
Du gibst

Du leitest Rituale und Workshops.

Yoga, Atem, Kakao, Klang, Tanz, Trommel. Du weisst, wie man Menschen tief bringt. Du willst wissen, wie du sie sicher zurückbringst. Und wie viele auf einmal. Du gehst mit: der Abfolge, die du auf dein eigenes Ritual überträgst, einer Absicht in drei Wörtern, den drei Sätzen, dem Zeichen, und dem Wissen, wo bei dir die Grenze liegt.

02
Du gehst hin

Du besuchst Rituale und willst verstehen.

Du warst schon in Zelten, Kreisen und Sälen. Manchmal war es gross. Manchmal warst du danach tagelang nicht ganz da und hast den Fehler bei dir gesucht. Es lag nicht an dir. Du gehst mit: vier Fragen vor jedem Ritual, und dem Blick dafür, wann etwas funktioniert und wann nicht.

03
Du sitzt daneben

Jemand, den du liebst, geht hin.

Partner:in, Freund:in, Tochter, Kollege. Du wartest unten mit dem Auto. Du willst wissen, was du tust, wenn jemand nicht zurückkommt. Und was du auf keinen Fall tust. Du gehst mit: der einen Regel ohne Ausnahme, und dem Wissen, wie ein Rückweg aussieht.

Samstag rein. Sonntag raus, und danach.

Die Zeiten sind der Plan, nicht das Programm. Acht Menschen bestimmen das Tempo. Kaffee, Tee und Snacks sind da.

Samstag. Rein.10.00 bis 17.00
10.00
Ankommen.

Kaffee. Wer bist du, was gibst du, wo gehst du hin. Acht Menschen, ein Tisch.

10.45
Die drei Fähigkeiten, am eigenen Leib.

Gewahrsein, Wahrnehmung, Intention. Nicht erklärt. Gemacht. Wo bist du? Was siehst du? Wohin geht deine Linie?

12.00
Die Absicht in drei Wörtern.

Jede Person sagt ihre. Laut, vor den anderen. Was keine Absicht ist, merkst du beim Sagen.

14.00
Schamanische Traumreise.

Du liegst, die Trommel geht, du gehst mit deiner Absicht. Und du erlebst, wie es ist, sicher zurückgeholt zu werden.

15.30
Jeder Schritt, offen.

Was gerade passiert ist, von der Vorbereitung bis zum Lachen: das Zeichen, die drei Sätze, die Stille davor. Und wo dieselbe Abfolge in deinem Ritual liegt.

Sonntag. Raus.10.30 bis 16.30
10.30
Der Rückweg.

Augen, Brustkorb, Lachen. Warum die Hand auf der Schulter das Schlimmste ist, was du tun kannst. Und was du stattdessen tust.

12.00
Die acht Regeln. Und deine neunte.

Meine acht, nach denen ich seit zwanzig Jahren arbeite. Die neunte schreibst du selber.

13.30
Zweite Traumreise.

Diesmal weisst du, was passiert. Das ändert alles, und nichts.

15.00
Die Tage danach.

Was bleibt, wie es bleibt, und wie du am Montag jemandem erklärst, wo du warst. Die Rückfrage kostet nichts, auch in drei Wochen nicht.

16.30
Schluss.

Ohne Kreis, ohne Foto. Unten steht ein Auto, und mit dem fährst du nach Hause.

Sicher rein. Sicher raus. Und was danach kommt.

Es gibt keinen Raumhalter.

Das Wort liegt in jedem Kreis herum wie Werkzeug, das niemandem gehört. Jemand hält den Raum, alle nicken. Und wenn es schiefgeht, heisst es, er habe ihn nicht halten können. Falsch. Er hat etwas anderes nicht geschafft. Und du hast etwas abgegeben, das dir gehört.

Mein Lehrer hat es mir am Feuer mit einer Frage gezeigt: Ein Hirsch steht auf einer Lichtung, mitten im Offenen, und ist vollkommen ruhig. Wer hält dem Hirsch den Raum? Niemand. Sein Gewahrsein weiss, wo es sicher ist. Nur wir haben angefangen zu glauben, jemand anderes müsste das für uns übernehmen.

Was eine Leitung tun kann: vorher arbeiten. Lauter kleine Dinge, die deinem Kopf nichts sagen und deinem Körper alles, bis er ausatmet. Der Rückweg dagegen ist Handwerk, und der gehört der Leitung. Wer beides in ein Wort packt, hat keins von beiden.

Man hält keinen Raum. Man kreiert einen.

Ausführlich: Warum es keinen Raumhalter gibt.

Acht Regeln. Sie gelten auch hier.

Die meisten Ausbildungen zeigen dir die Technik und behalten den Rest. Hier ist es umgekehrt. Ich zeig dir jeden Schritt, den ich mache, und warum. Nach diesen acht arbeite ich seit zwanzig Jahren.

Niemand wird abhängig.

Du brauchst danach kein zweites Wochenende, um zu wissen, was war.

Nichts wird erklärt, was du nicht vorher selber gemacht hast.

Erst liegst du. Dann reden wir.

Die Schritte, nie das Erlebnis.

Was du auf der Reise siehst, gehört dir. Niemand deutet es.

Keine Fotos.

Und nichts anderes als sicher rein und sicher raus.

Wer geht, gibt ein Zeichen.

Mit der Hand oder mit den Augen. Zu jeder Zeit, ohne Grund.

Niemand fasst an.

Die eine Regel ohne Ausnahme.

Nur so viele, wie einer sicher zurückbringen kann.

Deshalb acht. Nicht zwölf, nicht zwanzig.

Kein Zertifikat.

Es gibt keines, das das hier bescheinigt. Was zählt, ist, wie lange du den Weg selber gegangen bist.

Sursee. Mittig in der Schweiz, acht Stühle.

Der Seminarraum in Sursee: Holz, Licht, eine Küche
Der Raum. Holz, Licht, eine Küche. Kein Foto von einem Ritual, das gibt es hier nicht.
WoSeminarzentrum Sursee, Kanton Luzern. Die genaue Adresse kommt mit der Bestätigung.
AnreiseBahnhof Sursee in Gehdistanz. Zwanzig Minuten von Luzern, eine Stunde von Zürich, Bern und Basel.
MitbringenBequeme Kleider und Zeit. Was sonst nötig ist, steht in der Bestätigung.
VerpflegungKaffee, Tee und Snacks sind da. Mittag ist frei, im Dorf gibt es alles.

Platz sichern.

Zwei Wochenenden, dasselbe Programm. Acht Plätze pro Termin, keine Warteliste über acht hinaus. Bezahlung über Stripe, Bestätigung per Mail von andy@shamanic-ways.com.

Wochenende eins
21Samstag und Sonntag21. und 22. November 2026

Samstag 10.00 bis 17.00 Uhr, Sonntag 10.30 bis 16.30 Uhr. Seminarzentrum Sursee.

CHF 590beide Tage, mit Kaffee, Tee und Snacks
Platz sichern
Wochenende zwei
5Samstag und Sonntag5. und 6. Dezember 2026

Samstag 10.00 bis 17.00 Uhr, Sonntag 10.30 bis 16.30 Uhr. Seminarzentrum Sursee.

CHF 590beide Tage, mit Kaffee, Tee und Snacks
Platz sichern

Wenn du vorher eine Frage hast: schreib mir. Ich antworte selber. Und wenn du den Weg danach weitergehen willst: die Begleitung über sechs Monate.

Vier Fragen. Vor jedem Ritual, für den Rest deines Lebens.

Das nimmst du mit. Drei an die Leitung, eine an dich.

«Was ist für dich Heilung?»

An die Leitung. Wer das in einem Satz sagen kann, hat drüber nachgedacht. Wer ausweicht, auch.

«Was passiert, wenn ich mittendrin aufhören will?»

An die Leitung. Die Antwort ist ein Zeichen und eine Tür. Alles andere ist keine Antwort.

«Gab es eine Anleitung, wie ich zurückkomme?»

An die Leitung. Die Frage, die Gudrun ein Jahr lang niemand gestellt hat.

«Wie will ich mich fühlen, wenn ich rauskomme?»

An dich. Fünf Sekunden. Finger auf die Stelle. Das ist deine Intention, und sie hat eine Linie.

Fragen, bevor du ja sagst.

Brauche ich Erfahrung mit Ritualen?
Nein. Du brauchst zwei Tage Zeit und die Bereitschaft, dich hinzulegen. Alles andere wird an diesen zwei Tagen gemacht, nicht vorausgesetzt.
Ist das eine Ausbildung?
Nein. Zwei Tage sind keine Ausbildung, und es gibt kein Zertifikat. Erklären geht schnell, Können nicht. Nach zwei Tagen erkennst du, wann ein Ritual funktioniert und wann nicht. Wer den Weg weitergehen will, findet hier die Begleitung über sechs Monate.
Was ist eine schamanische Traumreise?
Du liegst, die Trommel geht, und du gehst mit deiner eigenen Absicht auf eine Reise. Der Körper bleibt, wo er ist. Am Ende wirst du zurückgeholt, Schritt für Schritt: zuerst die Augen, dann der Brustkorb, dann das Lachen.
Was ist, wenn ich mittendrin aufhören will?
Dann gibst du ein Zeichen, mit der Hand oder mit den Augen, und gehst. Das gilt zu jeder Zeit. Nachher schauen wir es gemeinsam an, wenn du willst.
Wie viele Menschen sind dabei?
Höchstens acht. Nur so viele, wie einer sicher zurückbringen kann. Deshalb gibt es zwei Termine und keine Warteliste über acht hinaus.
Was bringe ich mit?
Bequeme Kleider und Zeit. Was sonst nötig ist, steht in der Bestätigung.
Wer leitet das Wochenende?
Ich, Andy Dittrich. Rund hundert Workshops bei verschiedenen Lehrern, viele Jahre als Schüler bei zwei indigenen Schamanen und einem Lehrer in der Wüste, rund zweitausend Menschen sicher rein und wieder raus begleitet. Die fünf Fragen, die du jeder Leitung stellen solltest, beantworte ich auf einer eigenen Seite.

Wer begleitet.

Andy Dittrich
Andy Dittrich

Gelernt bei indigenen Schamanen aus Nordamerika und der Mongolei, bei einem Lehrer in der marokkanischen Wüste. Rund hundert Workshops bei verschiedenen Lehrern, drei davon haben den Weg getragen. Er blieb Schüler, bis man ihn bat zu unterrichten, und sagte zuerst Nein.

Das Wochenende ist der Stoff seines dritten Buchs, am eigenen Leib. Ohne Levels, ohne Stufen. Mit einem Auto unten vor der Tür.

Meine Absicht mit diesen zwei Tagen: Sicher rein. Sicher raus. Mehr braucht es nicht.

Auf dem Laufenden

Ich schreib dir, wenn etwas kommt.

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